Atomenergie und Sicherheit


Memorandum zur Atom-Terrorgefahr: Ein Kartell des Schweigens fördert landesgefährliche Illusionen. Eine Lehre des 11. Sepember 2001 ist: Eine kleine Gruppe fanatischer Kämpfer, im Grunde nur bewaffnet mit Teppichmessern, kann, wenn die passenden Ziele gewählt werden, tausende Menschen töten, schwerste Schäden anrichten, die Weltwirtschaft erschüttern und Staaten in den Krieg bringen. Welche bis dahin ungeahnten Folgerungen plötzlich möglich wurden, zeigte die amerikanische Drohung, auch den Einsatz von Atomwaffen nicht auszuschliessen ...Mehr dazu (in PDF) >>>>


In der Computertechnik gilt ein Verschlüsselungsverfahren nur dann als sicher, wenn es öffentlich bekannt gemacht ist und auf breiter Basis analysiert werden konnte. Ein Verfahren, das der Erfinder geheim hält und von dem der Quellcode nicht veröffentlicht wurde, gilt prinzipell als unsicher. Mehr dazu >>>
Die erstellten Gutachten über die Sicherheit der standortnahen Zwischenlager für Atommüll bei einem gezielten Terroranschlag mit einem Grossflugzeug werden von den zuständigen Behörden und Ministerien immer noch unter Verschluss gehalten. Dabei ist es mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass allein durch die Grösse und das Gewicht Grossflugzeuge ungebremst durch die dünnen Wände und Decken der Lagerhallen für Atommüll hindurch fliegen würden. Auch ohne eine Veröffentlichung der Gutachten ist es offensichtlich, dass die aufrecht gelagerten CASTOREN abgeräumt werden würden, wie Kegel. Die Flügel könnten mit ihrer Spannweite dabei alle eingelagerten CASTOREN erfassen. Trotzdem versuchen Politik, Betreiber und Genehmigungsbehörden unisono den Eindruck entstehen zu lassen, dass bei einem solchen Anschlag alle CASTOREN einwandfrei und unversehrt bleiben und dicht halten würden.
Einen plastisch-bewegten Eindruck darüber vermittelt die Videoanimation.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat 2003 an allen 12 AKW-Standorten, verteilt über die gesamte BRD, Lagerhallen für Atommüll genehmigt. Am süddeutschen Standort des AKW Gundremmingen wächst Deutschlands grösstes Atommülllager heran. Die dort genehmigten radioaktiven Aktivitätsmengen übersteigen die Aktivitätsmengen der bereits bestehenden Atommüll-Lager in Ahaus und Gorleben. Dort hat eine Bürgerinitiative Das "FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik" eine Atommüll-Verfassungsklage eingereicht. Mehr dazu unter www.atommuell-lager.de>>>
Sicherheitsphilosophie ein- oder zweidimensional ? Beim Betrieb von gefährlichen Anlagen galt bisher das Prinzip, dass immer zwei vollkommen unabhängige Systeme für Sicherheit sorgen müssen. Dieses Prinzip wurde bei den Atommüll-Lagern verlassen. Dort ist die Sicherheitsphilosophe nur eindimensional ausgelegt und basiert lediglich auf der Sicherheit der CASTOREN. Die Lagerhallen selbst sind offen, luftdurchlässig und in Leichtbauweise konzipiert. D.h. wird auch nur ein CASTOR undicht, verteilt sich das radioaktive Inventar durch die ständig erhitze Hallenluft frei in der Umgebung. Allein ein einziger CASTOR enthält so viel radioaktives Inventar, wie beim Reaktorunfall von Tschernobyl freigesetzt wurde. Mehr Hintergrundinformation darüber unter www.atomenergie-und-sicherheit.de >>>>>>
Auch neue Jodtabletten und neue Jodlager werden uns nicht vor allen atomaren Gefahren schützen können. Jodtabletten schützen nur vor einer einzigen Erkrankung, dem Schildrüsenkrebs - und das nur, wenn das Jod rechtzeitig und hochdosiert eingenommen wird. Viele unterschiedliche Katastrophenschutzbestimmungen von Bund und Ländern führen jedoch zu Verwirrungen und Jod ist immer noch nicht für alle da ..... Mehr dazu >>>>
Was passiert, wenn ein CASTOR umfällt ? Die für die Lager vorgesehenen CASTOREN sind in keinem Fall wirklich und real getestet worden. Die Sicherheitsgenehmigungen dafür wurden rein auf Grundlage von Computersimulationen erstellt. Man ging bisher von Sturzunfällen beim Transport und von einem Kranabsturz aus. Dabei hat man in den Computeranalysen offensichtlich vergessen, was passiert, wenn ein CASTOR umfällt. Die Scherkräfte, die dabei plötzlich seitlich auf den CASTOR-Deckel einwirken, wirken dann mit einer Aufschlaggeschwindigkeit von etwa 50 km/h. Dies würde fatale Folgen nach sich ziehen. Mehr Hintergrundinformation darüber unter www.atomenergie-und-sicherheit.de >>>>>>
Mathematik und Glaube: "Basissichere" Atomkraftwerke. Wenn es in einem Atomkraftwerk zum Abriss einer Hauptkühlmittelleitung kommt, ist ein Kernschmelzunfall unvermeidbar. Für die Hauptkühlmittelleitungen und andere Rohrleitungen wird daher die sogenannte "Basissicherheit" nachgewiesen. Mehr Hintergrundinformation darüber unter www.atomenergie-und-sicherheit.de >>>>>>
Alle bundesdeutschen Atomkraftwerke sind unterversichert. Information zur Atomhaftpflichtkampagne Mehr Hintergrundinformation darüber unter www.atomhaftpflicht.de
Auch die "friedliche" Nutzung der Atomenergie kann unsere Gesundheit gefährden. Mehr Hintergrundinformationen darüber bei www.atomenergie-und-gesundheit.de

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